EIN ABSOLUTER ALBTRAUM! 7 Jahre spurlos verschwunden: Welches unheimliche Geheimnis hielt Colleen Stan tatsächlich JAHRELANG GEFANGEN IN DER BOX?

EIN ABSOLUTER ALBTRAUM! 7 Jahre spurlos verschwunden: Welches unheimliche Geheimnis hielt Colleen Stan tatsächlich JAHRELANG GEFANGEN IN DER BOX?

Hier ist der Breaking-News-Artikel auf Deutsch, basierend auf dem bereitgestellten Transkript und den Richtlinien.

Sieben Jahre lang war Colleen Stan eine Gefangene in einer selbst gezimmerten Holzkiste, versteckt unter dem Wasserbett ihres Entführers, während ihre Familie sie für tot hielt. Der Fall, der heute als eines der grausamsten Verbrechen der amerikanischen Kriminalgeschichte bekannt ist, beginnt mit einer harmlosen Mitfahrgelegenheit und endet mit einem Sklavenvertrag, der das Leben einer jungen Frau für immer veränderte. Die heute 67-jährige Stan überlebte die Hölle, die ihr Cameron und Janis Hooker bereiteten, und spricht nun über die Jahre der Dunkelheit, der Folter und der psychischen Manipulation, die sie in eine willenlose Sklavin verwandelten.

Colleen Stan wurde am 31. Dezember 1956 in Riverside, Kalifornien, geboren. Sie wuchs in einer geschiedenen Familie auf, fand aber später wieder zu einer harmonischen Einheit mit ihren Eltern und Geschwistern.

Sie war ein selbstbewusstes, freches Mädchen, das wusste, was es vom Leben wollte, und ließ sich von niemandem aufhalten. Mit 17 Jahren heiratete sie früh, brach die Highschool ab, doch die Ehe hielt nicht lange. Nach dem Scheitern kehrte sie nach Hause zurück, begann ein College und fand schnell Freunde, die wie eine zweite Familie für sie wurden.

Als eine weit entfernt wohnende Freundin Geburtstag hatte, zögerte Colleen nicht. Sie plante eine Überraschungsreise, doch ihr Auto sprang nicht an. Entschlossen, ihre Pläne durchzuziehen, beschloss sie zu trampen.

Es waren andere Zeiten, in denen Trampen nichts Ungewöhnliches war, und die Geschichten über Serienkiller waren noch nicht allgegenwärtig. Colleen machte sich auf den Weg und kam gut voran, bis sie am Nachmittag nur noch weniger als 100 Meilen vor sich hatte.

Dann hielt ein Auto neben ihr an. Ein junges Pärchen mit einem Baby saß darin. Colleen, die beim Trampen stets darauf achtete, nur in Autos mit Frauen oder Kindern zu steigen, fühlte sich sicher.

Sie stieg auf den Rücksitz, und die Familie Hooker, wie sie sich vorstellten, fuhr los. Annette Hooker begann ein Gespräch, und Colleen war zunächst dankbar für die freundliche Gesellschaft. Doch im Nachhinein kam ihr die Neugier der Hookers seltsam vor: Sie wollten alles wissen, wohin sie fuhr, woher sie kam, ob sie Familie hatte, ob jemand wusste, dass sie unterwegs war.

Das Einzige, was Colleen die ganze Zeit auffiel, war, dass der Familienvater Cameron sie ununterbrochen über den Rückspiegel beobachtete. An einer Tankstelle machten sie Halt, und Colleen ging zur Toilette. Dort hatte sie eine unheimliche Erfahrung: Eine Stimme sagte ihr, sie solle wegrennen, aus dem Fenster springen und nie wieder zurückschauen.

Rückblickend ist sie überzeugt, dass dies die Stimme Gottes war, die sie schützen wollte. Doch sie hörte nicht darauf und stieg trotz ihres unguten Gefühls wieder in das Auto.

Die Reise ging weiter, und auf der Rückbank lag plötzlich eine Holzkiste, die vorher nicht da gewesen war. Colleen schenkte ihr keine Beachtung. Nach etwa einer Meile drehte sich Cameron zu ihr um und fragte, ob sie ein Problem damit hätte, einen kleinen Schlenker zu machen, um spektakuläre Eishöhlen zu besichtigen.

Colleen, dankbar für die Mitfahrgelegenheit, stimmte zu. Cameron lenkte das Auto auf eine kleine, holprige, unbefahrene Straße, drehte den Schlüssel um und brachte den Wagen zum Halten. Nirgendwo waren Eishöhlen zu sehen.

Janis stieg mit dem Baby aus und ging zum Bach. Colleen war kurz allein mit Cameron. Ehe sie sich versah, hielt er ein Messer an ihren Hals.

Er befahl ihr, die Hände über den Kopf zu nehmen, und fragte, ob sie ihm gehorchen würde. Colleen, vor Angst erstarrt, sagte ja. Cameron legte ihr Handschellen an, eine Augenbinde und knebelte sie.

Dann erfuhr sie, wofür die Kiste da war: Cameron hatte sie selbst zusammengeschreinert, etwa 20 Pfund schwer, aus massivem Holz, mit einem kleinen Loch. In dieses Loch kam nun ihr Kopf, eingesperrt in absoluter Dunkelheit, umhüllt von schalldichten Tüchern. Ihr wurden alle Sinne geraubt.

Die Autotür ging wieder auf, und die Fahrt ging los. Colleen war sich sicher, dass sie sterben würde. Sie spürte, wie sie irgendwo ankam, eine Kellertreppe hinuntersteigen musste.

Die Kiste wurde abgenommen, ihre Augen waren noch verbunden. Sie musste auf eine Eistruhe steigen, ihre Hände wurden mit Lederriemen an Vorrichtungen gehängt, so dass sie mit ihrem gesamten Gewicht an den Handgelenken baumelte. Cameron nahm die Kiste unter ihren Füßen weg, und sie hing in der Luft.

Er schnitt ihre Kleidung vom Körper, und sie zitterte und weinte. Was dann geschah, war nur der Anfang einer endlosen Kette von Folter und Erniedrigung.

Cameron schien eine perfide Freude daran zu empfinden. Kurz nachdem er all das tat, hatte er 𝒔𝒆𝒙 mit seiner Frau in Anwesenheit von Colleen. Es wurde schnell klar, dass Cameron alles schon lange geplant hatte.

Er hatte eine regelrechte Folterkammer in seinem Keller eingerichtet, mit Werkzeugen und Geräten, die er im Voraus gebaut hatte. Colleen bekam nur Wasser und Kartoffeln zu essen, durfte sich die ersten Monate nicht waschen und war Cameron vollkommen ausgeliefert. Sie hörte nicht einmal, wenn er den Keller betrat, weil er permanent die kleine Kiste auf ihren Kopf schnallte.

Es gab Tage, an denen sie nichts essen durfte, an denen er nicht herunterkam. Irgendwann kehrte eine Routine ein: eine Mahlzeit am Tag, die nicht ausreichte, um Hunger oder Durst zu stillen, dann Folter, und ansonsten Stunden der Isolation, Dunkelheit und Ungewissheit. In einem Buch über diesen Fall wird von einer düsteren, schwarzen Hölle gesprochen.

Colleen selbst sagte: Manchmal dachte ich, ich würde einfach verrückt werden. Die meiste Zeit des Tages war sie angekettet, und wenn Cameron kam, dann nur, um sie weiter zu foltern.

Cameron arbeitete an einer weiteren Kiste, die wie ein Sarg aussah. In diesen Sack musste sich Colleen von nun an Tag für Tag legen, mit Ohrstöpseln, verbundenen Augen, flach in den Sack eingeschlossen. Colleens Körper reagierte auf den Stress: Sie verlor über zehn Kilo im ersten Monat und bekam ihre Tage nicht mehr.

In den ersten Monaten ihrer Inhaftierung wurde sie um die 23 Stunden am Tag in die Box eingesperrt. Diese Box wurde zu ihrer ganzen Welt, und sie begann, sich anzupassen und Cameron zu gehorchen, um zu überleben.

Ihre Familie machte sich schnell Sorgen. Als sie bei der Freundin anriefen, um zu fragen, wie die Überraschung war, sagte die Freundin: Colleen ist nie hier angekommen. Die Eltern wurde klar, dass etwas mächtig schief gelaufen war.

Die Strecke, auf der sie verloren gegangen war, war über 1000 km lang, in Zeiten ohne Internet, GPS oder Handymasten. Die Hoffnung schwand schnell, und die Familie war entmutigt. Niemand konnte sich vorstellen, was Colleen passiert sein könnte, niemand fand ihre Leiche, niemand hatte eine Ahnung.

Die Hookers lebten in einer ruhigen Stadt in Kalifornien, ein normales bürgerliches Pärchen mit einem kleinen Baby. Cameron arbeitete im örtlichen Sägewerk, galt als zuverlässig und freundlich, ein guter Handwerker, in der Nachbarschaft beliebt. Er lernte seine Frau Janis kennen, als sie gerade mal 15 Jahre alt war, er war 19.

Beide galten als schüchtern und zurückhaltend. Janis sehnte sich nach Liebe und dem Gefühl, jemandem etwas zu bedeuten. Cameron merkte schnell, dass Janis formbar war, und sah in ihr die perfekte Begleitung, eine Person, die keine Fragen stellte.

Cameron hatte schon früh gewaltvolle sexuelle Fantasien entwickelt. Er mochte es, wenn die Frau beim 𝒔𝒆𝒙 litt, und forderte das von Janis ein. Sie musste an seinen sexuellen Spielen teilhaben, sich ihm fügen, und übergriffige, gewaltvolle sexuelle Handlungen gehörten bald zu ihrem Alltag.

Janis erzählt, dass Cameron sie schon kurz nach dem Kennenlernen regelmäßig verletzte. Da sie ihm unbedingt gefallen wollte und bereits manipuliert war, spielte sie mit. Jedes Mal, wenn sie sich weigerte, drohte er ihr mit dem Tod.

Irgendwann reichte Cameron das nicht mehr. Er wollte eine Sexsklavin. Janis gefiel die Idee, weil sie dann nicht mehr allein im Fokus ihres Mannes stehen würde.

Nach einigem Überreden willigte sie ein. Die beiden gingen einen Deal ein: Janis wollte Ruhe und Sicherheit für ihr Baby, und sie wollte nicht, dass Cameron mit der Sexsklavin vaginalen 𝒔𝒆𝒙 hatte. Sie gaben sich die Hand darauf und beschlossen, sich eine Frau zu suchen.

Cameron begann, seinen Keller zur Folterkammer umzubauen.

Als sie Colleen auf der Straße sahen, wie sie ihren Daumen rausstreckte, wussten sie, wer ihr Opfer werden sollte. Cameron war Abonnent einer sadomasochistischen Untergrundzeitung namens Inside News. In dieser Zeitung gab es einen Artikel mit dem Titel: Sie verkaufen sich mit Leib und Seele, wenn Sie den Sklavenvertrag unterschreiben.

Cameron machte sich daran, einen Vertrag über Sklaverei auf Lebenszeit zu entwerfen, scheinbar rechtsverbindlich, von einer Firma namens The Company, die nur noch Kay genannt wurde. Wenn Colleen den Vertrag nicht unterschrieb, drohte Cameron, ihre gesamte Familie umzubringen.

Colleen, bereits durch die Folter und Isolation mürbe gemacht, glaubte alles. Sie war der festen Überzeugung, von dieser Firma beobachtet zu werden, und traute sich nicht mehr, etwas zu tun, aus Angst um ihre Familie. Dabei war alles eine bloße Idee von Cameron.

Er hatte keine Ahnung, wo Colleens Familie war. Doch er schaffte es, mit diesem erfundenen Vertrag den Druck auf sie dermaßen zu erhöhen, dass sie von nun an hörig war. Colleen sagte später: Er hatte immer Beweise für seine Geschichten, ich glaubte ihm alles.

Dieser Vertrag ermöglichte es Cameron, Colleen mehr Freiheiten zu geben. Sie durfte hin und wieder den Keller verlassen, um im Haus zu putzen und Hausarbeiten zu erledigen, nur um dann wieder in die Box gesperrt zu werden. Bei diesen Hausarbeiten musste sie die meiste Zeit nackt sein und ein Hundehalsband tragen.

Immer wieder erzählte Cameron die schrecklichsten Geschichten über andere Sklaven, die der Firma nicht gehorchten. Colleen lernte, ihre Gefühle zu unterdrücken. Je mehr ich sein Spiel mitmachte, desto besser war es für mich, sagte sie.

Irgendwann zog die Familie Hooker in einen kleinen Wohnwagen. Cameron baute eine neue Kiste, die unter das Ehebett kam. Colleen musste im Schnitt 23 Stunden am Tag in dieser Kiste unter dem Wasserbett verharren.

Für Notfälle wurde eine Bettpfanne hineingelegt. Manchmal durfte sie herauskommen, um Hausarbeiten zu erledigen, selten sogar im Garten mitarbeiten. Aber immer begleitet von Camerons Drohungen, was passieren würde, wenn sie abhaute.

Sie spürte sogar, als Janis ihr zweites Kind in diesem Wasserbett zur Welt brachte, während sie unten drunter in ihrer Kiste lag.

Die Kinder wuchsen mit dem Wissen auf, dass Colleen irgendwie da war. Sie passte regelmäßig als Babysitterin auf. Irgendwann durfte Colleen sogar mit Janis ausgehen, einen Abend was trinken.

Manchmal wurde sie zum Betteln auf die Straße geschickt, weil das Geld nicht reichte. Cameron testete ihre Hörigkeit noch einmal, als er ihr erlaubte, ihre Familie zu kontaktieren. Sie durfte drei Briefe an ihre Schwestern schreiben, die vorher geprüft wurden.

Dann erlaubte er ihr sogar, die Familie anzurufen. Sie hätte etwas sagen können, doch ihre Angst vor der Firma war zu groß.

Für Colleens Familie war das der absolute Wahnsinn. Sie hatten jahrelang auf ein Zeichen gewartet und hörten nun, dass es ihr gut ging. Sie waren überglücklich und saßen fast Tag und Nacht am Telefonhörer, in der Hoffnung auf einen zweiten Anruf.

Doch der kam nicht, denn Colleen war längst wieder in ihrer Kiste unter dem Wasserbett eingesperrt. Nach mehr als drei Jahren der Gefangenschaft ging Cameron den nächsten Schritt: Er erlaubte Colleen, ihre Familie zu besuchen. Sie fuhren tatsächlich zu Colleens Familie, und dort entstand das Bild, das am Anfang des Videos gezeigt wurde.

Cameron stellte sich als Mike vor, Colleens Freund, und die beiden seien so glücklich miteinander. Colleens Familie glaubte das nicht so richtig, aber sie waren einfach glücklich, ihre Tochter wieder in den Armen zu halten. Sie taten so, als wäre nichts, und wollten einfach die Stunden mit ihr genießen.

Kurz darauf holte Cameron sie ab und brachte sie zurück in ihr Gefängnis. Die Strafen wurden härter, Cameron redete die ganze Zeit von The Company, und Colleen wurde für noch längere Zeit in ihre Kiste eingesperrt. Sie war sich klar: Ich werde hier sterben.

Ihre körperliche Verfassung verschlechterte sich, ihr fielen die Haare aus, sie verlor weiter an Gewicht. Colleen erzählt, dass sie gelernt hat, in ihren Gedanken zu leben, in ihren Gedanken bei ihrer Familie zu sein, in ihren Gedanken ein Picknick zu veranstalten. Sie trainierte sich das an: Man entfernt sich einfach von der realen Situation und geht woanders hin.

Als Colleen 27 Jahre alt wurde, war sie bereits seit sieben Jahren Gefangene der Hookers. Sie bekam wieder etwas mehr Freiheiten, durfte die Kiste für eine Stunde verlassen, einen Job annehmen oder in die Kirche gehen.

Cameron und Janis fanden über die Bibel und die Religion zueinander. Janis begann, ihre Situation zu überdenken, und kam darauf, dass das, was sie und ihr Mann taten, vielleicht nicht ganz im Sinne Gottes war. Sie beichtete dem Pastor gewisse Kleinigkeiten, stellte das Ganze als eine Dreiecksbeziehung dar.

Der Pastor war schockiert und sagte: Miss Janis, das ist eine Sünde. Janis fuhr zu Colleen, setzte sich zu ihr und sagte: Der Sklavenvertrag, das gibt es nicht. The Company haben wir uns ausgedacht.

Alles hatte nur einen Sinn und Zweck, dich einzuschüchtern und bei uns zu behalten.

Für Colleen brach eine Welt zusammen. Sie hatte all die Jahre in dieser grausamen Realität gelebt, die für sie Sinn ergeben hatte. Nun zu erfahren, dass sie angelogen wurde und die ganze Zeit über hätte gehen können, war zu viel.

Janis half Colleen bei ihrer Flucht. Colleen rief ihren Vater an und bat um Geld für ein Busticket. Ihr Vater war außer sich vor Freude und überwies sofort.

Dann rief Colleen bei Cameron an und sagte ihm, dass sie alles wusste. Cameron fing nur an zu weinen. Colleen stieg in den Bus und fuhr weg, ohne ein einziges Mal zurückzuschauen.

In der ersten Zeit erzählte Colleen niemandem, was passiert war. Sie rief nicht die Polizei, sie weihte ihre Familie nicht ein. Wie willst du das alles in Worte packen?

Sieben Jahre lang. Es war Janis, die irgendwann nicht mehr stillhalten konnte. Ihre Schuldgefühle hatten sie zerfressen.

Sie ging zum Pastor und erzählte ihm alles: von den Kisten, von den Folterinstrumenten, von Colleen und von einer anderen Frau, Mary Elizabeth Spannhake, 19 Jahre alt, die ebenfalls in das Auto der Hookers eingestiegen war und nie wieder gesehen wurde. Im Gegensatz zu Colleen hatte Mary ihre Folter nicht überlebt.

Für Camerons Mord an Mary gab es nicht genug Beweise, und der Fall blieb unaufgeklärt. Trotzdem wurden die Hookers nun beide verhaftet. Janis arbeitete mit der Polizei zusammen, und die waren fest davon überzeugt, dass Janis selber mehr Opfer als Täter war, da sie jahrelang von ihrem Mann manipuliert und misshandelt wurde.

Cameron Hooker wurde in 16 Fällen angeklagt, unter anderem wegen Entführung, Vergewaltigung, erzwungener oraler Kooperation, erzwungener Penetration, erzwungener Sodomie, Freiheitsberaubung und Entführung zum Zweck des Führens einer unerlaubten Beziehung.

Während der Gerichtsverhandlung stand die Kiste mit im Gerichtssaal, damit die Geschworenen die Tortur sehen konnten, die Colleen durchgemacht hatte. Nach drei Tagen Diskussion verkündete die Jury ihr Urteil: Cameron Hooker wurde in sechs von sieben Anklagepunkten für schuldig befunden und zu einer aufeinanderfolgenden Haftstrafe von insgesamt 104 Jahren verurteilt. Janis musste wegen ihrer Zusammenarbeit mit der Polizei keinen einzigen Tag ins Gefängnis.

Colleen leidet noch lange Zeit unter Rückenschmerzen, die ewige Zeit in der Box hat ihre Spuren hinterlassen.

Trotzdem gibt sie Interviews, ihr Fall wurde verfilmt. In ihren Interviews wirkt sie klar, aufgeräumt, und berichtet davon, wie sie in ihren Gedanken an schöne Orte gegangen ist und wie sie das Ganze ausgehalten hat. Sie ist selbst Mutter und Großmutter geworden.

Der Fall Colleen Stan bleibt ein erschütterndes Beispiel dafür, wie tief menschliche Grausamkeit reichen kann, aber auch ein Zeugnis für die unglaubliche Widerstandsfähigkeit des menschlichen Geistes, der selbst in der tiefsten Dunkelheit einen Weg zum Überleben findet.