Um 14 Uhr betrat ein gut gekleideter junger Mann ein renommiertes Hamburger Auktionshaus in der Nähe der Außenalster. Dunkler Anzug, gepflegtes Auftreten, zielstrebig ging er an den wertvollen Ausstellungsstücken im Erdgeschoss vorbei. Sein Ziel war der zweite Stock, wo neben zeitgenössischer Kunst auch Schmuck und Uhren auslagen. Die Mitarbeiterin Ilona Feldmann, 45 Jahre alt, kümmerte sich um den Besucher.

Er stellte sich als Inhaber einer Schweizer Agentur vor, die im Auftrag eines Zürcher Interessenten Schmuckstücke begutachten sollte. Er sei extra am Morgen aus der Schweiz angereist. Der Mann wirkte fachkundig. Er interessierte sich für Diamantschmuck und teure Armbanduhren, kannte sich mit Expertisen und gemologischen Laboren aus.
Ilona Feldmann war überzeugt: Der Mann ist vom Fach. Nach einer halben Stunde verabschiedete er sich mit Handschlag. Ihre Chefin, die Mitinhaberin des Familienunternehmens, war skeptisch. Sie beobachtete den Besucher und sagte danach, der Mann habe ihr ganz und gar nicht gefallen.
Sie fand ihn irgendwie komisch, konnte es aber nicht näher begründen. Einfach so ein Gefühl. Am späten Nachmittag, um 17:35 Uhr, stand der Fremde erneut vor der Tür. Diesmal in ausgewaschenen Blue Jeans, schwarzem Lederblouson und dunkelblauen Turnschuhen.
Statt der Aktentasche trug er eine schwarze Sporttasche umgehängt. Er wendete sich wieder an Ilona Feldmann. Er habe mit seinem Kunden gesprochen und müsse sich noch einmal ein paar Schmuckstücke ansehen. Sie bot ihm den Stuhl vor ihrem Schreibtisch an.
Er setzte sich, stellte die Sporttasche neben sich auf den Boden. Zuerst wollte er ein Kollier mit Rubinen sehen. Ilona Feldmann holte es aus dem Vitrinenschrank und legte es auf ein schwarzes Tablett. Auf seine Bitte hin holte sie auch eine noble Schweizer Armbanduhr.
Dann verlangte er zwei Diamantringe gleichzeitig, um die Farben vergleichen zu können. Das erschien ihr plausibel, obwohl eigentlich immer nur ein Stück ausgehändigt werden sollte. Während er die Ringe in der linken Hand hielt, beugte er sich vor und öffnete mit rechts die Sporttasche. Ilona Feldmann wurde aufmerksam.
Sie kannte die Tricks – schon oft hatten vermeintliche Interessenten echte Ringe gegen Plagiate getauscht. Doch ihr Gesprächspartner hatte kein Betrugsmanöver vor. Plötzlich hatte er eine schwarze Pistole in der Hand, stand auf und stellte sich vor sie. In ruhigem Ton forderte er sie auf, sitzen zu bleiben und ruhig zu sein.
Dann raffte er mehrere Schmuckstücke aus der Schrankvitrine und ließ sie in seine Sporttasche fallen. Ilona Feldmann wurde wütend. Die Schranktür war in Griffweite. Sie schlug die Glastür mehrfach mit voller Wucht gegen den Arm des Täters.
Es kam zu einer lauten Auseinandersetzung. Bevor andere Mitarbeiter aufmerksam wurden, brach der Täter sein Vorhaben ab, schnappte seine Tasche und rannte aus dem Zimmer. In der Tasche befanden sich Uhren, die beiden Diamantringe und das Kollier – Gesamtwert mehr als 100. 000 Euro.
Einige Angestellte schauten aus ihren Zimmern, trauten sich aber nicht einzugreifen. Im Vorbeirennen bedrohte der Flüchtende sie mit der Pistole. Ilona Feldmann griff zum Telefon, verwählte sich und versuchte stattdessen, ihre Kollegen im Erdgeschoss vorzuwarnen. Zu spät.
Aus dem Treppenhaus waren bereits tumultartige Schreie zu hören. Auf der Flucht über die Treppe begegnete der Täter mehreren Mitarbeitern. Da stellte sich plötzlich der Geschäftsführer des Auktionshauses ihm in den Weg. Der 51-Jährige hatte die Unruhe bemerkt.
Was danach geschah, wurde von einer Überwachungskamera aufgenommen. Der Täter hob die Waffe und zielte aus nächster Nähe auf das Gesicht seines Gegenübers. Ein Schuss fiel. Instinktiv drehte der Geschäftsführer den Kopf zur Seite – das verhinderte vermutlich schwere Verletzungen.
Bei der Waffe handelte es sich um eine Gaspistole. Die Wucht der Tränengaswolke verschlug den Mitarbeitern im Treppenhaus den Atem. Der Täter nutzte den Moment und entkam durch die Haustür. Ein Mitarbeiter, der Lagermeister, verfolgte ihn trotz der Gefahr über die Straße bis zur nächsten Querstraße, verlor ihn dort aber aus den Augen.
Kurz darauf trafen die ersten Streifenwagen ein. Andere fuhren die Gegend ab – ohne Erfolg. Der Täter war wie vom Erdboden verschluckt. Die Ermittler vermuteten schnell, dass er sich mit öffentlichen Verkehrsmitteln abgesetzt hatte.
Das Auktionshaus lag in unmittelbarer Nähe der Innenstadt, umgeben von U- und S-Bahn-Stationen, der Hauptbahnhof war nicht weit. Der Geschäftsführer erlitt ein sogenanntes Knalltrauma, eine Schädigung des Innenohrs, die zu Hörverlust oder lebenslangem Tinnitus führen kann. Die Sanitäter brachten ihn wegen möglicher Augenverletzungen ins Krankenhaus, wo er nur ambulant behandelt wurde. Eine Vernehmung war zunächst unmöglich – er hörte nichts.
Auch die übrige Belegschaft hatte das Gas abbekommen, aber niemand musste ins Krankenhaus. Die Kriminaltechnik nahm ihre Arbeit auf. Der Täter hatte keine Handschuhe getragen und dadurch viele Spuren hinterlassen. Der Geschäftsführer erzählte den Beamten fast beiläufig, dass er den Täter mittags schon gesehen hatte.
Sein Büro lag zur Straße hinaus, und er hatte zufällig aus dem Fenster geschaut, als der Mann ein Taxi verließ. Das Taxi konnte der Geschäftsführer beschreiben – Typ und Marke. Die Ermittler telefonierten sämtliche Hamburger Taxizentralen ab. Spätabends kamen nur zwei Fahrzeuge in Frage.
Die Fahrer wurden aus dem Bett geklingelt. Einer erinnerte sich sofort: Er hatte den Mann aus einem renommierten Vier-Sterne-Hotel in Hamburg abgeholt und zum Auktionshaus gebracht. Mit einem Zwischenstopp am Hauptbahnhof, wo der Fahrgast offensichtlich einen Koffer in ein Schließfach einschloss. Die nächste Station der Ermittler war das Hotel.
Der Mann war nicht mehr dort, aber das Personal erkannte ihn sofort auf einem Bild von der Überwachungskamera. Es gab eine Besonderheit: Der Gast stand auf der schwarzen Liste der Hotelkette, weil er früher eine Übernachtung nicht bezahlt hatte. Deshalb musste er in Vorkasse treten – in bar, was für solche Häuser ungewöhnlich war. Beim Auschecken hatte er sogar ein paar Euro zurückbekommen.
So erfuhren die Ermittler den Namen: Daniel H. , 33 Jahre alt. Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass gegen ihn bereits mehrere Haftbefehle aus den Vorjahren vorlagen. Nicht wegen Raub, sondern wegen eines bunten Straußes gemischter Straftaten: Fahren ohne Führerschein, Betrug im Zusammenhang mit einer Firma, die er finanziell gegen die Wand gefahren hatte, und später war er untergetaucht.
Die Ermittler gingen mit ihrem Wissen in die örtliche Presse. Es gab Hinweise, aber nichts Konkretes. Sie erfuhren, dass Daniel H. und seine Freundin früher gemeinsam in Hamburg gewohnt hatten.
Sie war inzwischen in ihr Elternhaus nach Niedersachsen zurückgezogen. Die Beamten organisierten einen Durchsuchungsbeschluss. Die Hoffnung, ihn dort anzutreffen, erfüllte sich nicht. Seine Freundin behauptete, nicht zu wissen, wo er sich aufhielt.
Auch ihre Eltern konnten sich nicht vorstellen, dass er so etwas getan haben sollte. Es gab Tränen, man schilderte den Beamten, er sei ein Mann von Welt, sie hätten den Falschen. Die Freundin erklärte ziemlich schnell, dass sie mit Daniel H. verlobt sei.
Als Verlobte durfte sie die Aussage verweigern. Sie kannte sich damit aus – sie hatte Jura studiert und war als Assessorin in einer Firma im juristischen Bereich tätig. Sie hatte sich sogar während ihres Studiums um seine Geschäfte gekümmert und den rechtlichen Part übernommen. Weil es keine Anhaltspunkte zum Aufenthaltsort von Daniel H.
gab, wurde die Fahndung auf „Aktenzeichen XY“ ausgeweitet. Fünf Wochen nach dem Überfall, am 27. März 2013, wurde der Fahndungsaufruf ausgestrahlt. Kurz vor der Sendung veröffentlichte das LKA Hamburg neue Informationen: Daniel H.
hielt sich in der Vergangenheit häufig in Großstädten wie München, Hamburg und Berlin auf und suchte dort mit Vorliebe Spielcasinos auf. Außerdem fühlte er sich offenbar sowohl zu Frauen als auch zu Männern hingezogen – eine Information, die von seinen Angehörigen stammte, die sich eher Sorgen machten, dass ihm etwas zustoßen könnte. Nach der Sendung gingen viele Hinweise ein – von ehemaligen Geschäftspartnern, seinem früheren Vermieter – aber nichts, das zu seinem Aufenthaltsort geführt hätte. Daniel H.
war in Hamburg geboren und in geordneten Verhältnissen aufgewachsen. Er machte sein Abitur und handelte mit Lexika, wertvollen alten Druckwerken und mittelalterlichen Handschriften. Seine Firma florierte, er ersteigerte Druckwerke auf Auktionen in ganz Europa und den USA und fand Abnehmer auf renommierten Buchmessen. Nach und nach kamen weitere Geschäftsbereiche hinzu: Möbel, edle Weine.
Er gründete weitere Firmen, beschäftigte bis 2007 etwa 20 Mitarbeiter. Seine spätere Verlobte unterstützte ihn neben ihrem Jura-Studium mit der Buchhaltung. Anfang 2008 bestand das Unternehmen aus sieben GmbHs, darunter auch ein eigenes Auktionshaus für antiquarische Werke. Doch Ende 2009 erfolgte der wirtschaftliche Niedergang.
Daniel H. hatte auf großem Fuß gelebt, so berichtete seine Umgebung später. Er selbst suchte die Schuld bei anderen: Er sei an Betrüger geraten, die sein Vertrauen missbraucht hätten. Er steckte bis zum Hals in Schulden.
Zu seinen Gläubigern gehörten auch seine eigenen Eltern. Im März 2008 wurde er zum ersten Mal straffällig. Bei einer Bank nahm er einen Geschäftskredit auf, angeblich um ein wertvolles Gemälde zu erwerben – in Wirklichkeit brauchte er das Geld für seine schwächelnde Firmengruppe. Als Sicherheit bot er zwei Nobel-Limousinen an, die er aus den USA importiert hatte, zusammen knapp 200.
000 Euro wert. Was er der Bank verschwieg: Beide Fahrzeuge hatte er bereits auf einer Verkaufsplattform angeboten. Einen Wagen verkaufte er heimlich für 130. 000 Euro.
Der Bank ließ er gefälschte Papiere zukommen. Als er den Kredit überzog, kündigte die Bank den Vertrag und verlangte über 200. 000 Euro zurück. Daniel H.
zahlte in Raten knapp 90. 000 Euro, dann stellte er die Zahlungen ein. Die Bank blieb auf einem Schaden von knapp 150. 000 Euro sitzen.
Als die Bank eines der Fahrzeuge einforderte, versteckte er es immer wieder an neuen Adressen, bis die Polizei ihn am Lenkrad des teuren Wagens erwischte – mit falschem Kennzeichen und ohne Führerschein. Anfang 2009 mietete er neue Gewerberäume und übergab eine angebliche Mietbürgschaft einer Bank – die sich wenige Monate später als Fälschung herausstellte. Auch eine Versicherung versuchte er zu betrügen: Bei einem Einbruch in eine seiner Firmen ließen die Diebe wertvolle Bücher mitgehen. Daniel H.
machte einen Schaden von mehr als einer halben Million Euro geltend. Der Gutachter stellte fest, dass er Bücher aufgelistet hatte, die gar nicht in den Tresoren gewesen sein konnten – Versicherungsbetrug. Ende 2009 stand sein Firmenkonglomerat endgültig vor dem Aus. Seine Verlobte zog zu ihren Eltern nach Niedersachsen.
Daniel H. führte ein Leben mit exzessiven Partys, verfiel in Drogenkonsum und Sexsucht, war ständig unterwegs – in Berlin, Hamburg, Tschechien. Vorladungen ignorierte er. Zeitweilig kehrte er zu seiner Verlobten zurück und versuchte neue Geschäfte mit MP3-Playern, Schmuck und antiquarischen Büchern anzukurbeln – alles scheiterte.
In den Jahren 2010 und 2011 zeigten sich psychische Auffälligkeiten. Zeitweise litt er unter Verfolgungswahn, möglicherweise eine Folge des Drogenkonsums. 2012 kehrte er ohne Abschied nach Berlin zurück in sein altes Suchtleben. Ecstasy, Ketamin, Kokain und Alkohol bestimmten sein Leben.
Er finanzierte das mit Geld von wenigen Bekannten. Auch seine Verlobte ließ ihn nicht im Stich – sie erlaubte ihm, ihre Kreditkarte zu benutzen, und versuchte immer wieder, ihn zur Rückkehr zu bewegen. Vergeblich. Einen Tag vor der Tat checkte Daniel H.
in einem Hotel auf St. Pauli ein. Nach der „Aktenzeichen XY“-Sendung blieb er verschwunden. Knapp einen Monat später kam die Nachricht aus den Niederlanden: Daniel H.
war in Amsterdam festgenommen worden. Er war in einem Juweliergeschäft dabei erwischt worden, wie er echte Diamanten gegen Fälschungen austauschen wollte. Die Angestellten riefen die Polizei. In der Zwischenzeit ging er noch einmal zur Toilette – ein Trick.
Er versuchte, Beweismittel in der Toilette verschwinden zu lassen. Das misslang. Die niederländischen Kollegen fanden etliche Stücke am stillen Örtchen. Die Kollegen in Amsterdam wussten schnell, wen sie vor sich hatten – es gab einen europäischen Haftbefehl.
Daniel H. wurde nach Deutschland ausgeliefert, zunächst in die JVA Lingen im Emsland, dann nach Hamburg. Seine Verlobte meldete sich bei der Staatsanwaltschaft und wollte seine Verteidigung übernehmen. Daraus wurde nichts: Gegen sie wurde ein Strafverfahren wegen Strafvereitelung eingeleitet.
Sie hatte die Ermittler beim ersten Kontakt belogen, als sie behauptete, keine Ahnung zu haben, wo er sich aufhalte. Tatsächlich hatte sie die ganze Zeit Kontakt zu ihm und überwies ihm Geld. Der Prozess vor dem Landgericht begann nach einigen Monaten und dauerte 21 Verhandlungstage. Die Kammer nahm auch alle offenen Vorwürfe gegen Daniel H.
mit in die Verhandlung. Er hatte sich gut vorbereitet, kam mit einem Stapel Papier unter dem Arm ins Gericht und hatte ein Manuskript mit seiner Sicht der Dinge verfasst. Seine Ausführungen begannen mit einer Entschuldigung bei den Angestellten des Auktionshauses: „Ich habe nie zuvor jemanden verletzt. Es tut mir aufrichtig leid.
“
Christian Meinke saß im Gericht. Er nahm ihm das Bedauern nicht ab: Es könne durchaus ernst gemeint gewesen sein, aber es könne auch eine taktische Geschichte gewesen sein, um ein gutes Licht auf ihn zu werfen. Daniel H. zog vor Gericht eine Show ab.
Nach seiner Ansicht waren alle anderen schuld an seiner Misere – er jedenfalls nicht. Eine Hamburger Zeitung zitierte ihn mit den Worten: „Ich wurde zum Räuber, weil ich sterben wollte. “ Angeblich hatte er kurz vor der Tat die Diagnose bekommen, HIV-infiziert zu sein. Er habe nicht mehr leben wollen und eine abschließende Wahnsinnstat begehen wollen.
Deshalb habe er keine Handschuhe getragen und keine Maskierung – er habe es darauf angelegt, erwischt oder sogar bei der Festnahme erschossen zu werden. Das nahm ihm niemand ab. Der Richter betonte später in der Urteilsbegründung, dass es sich um einen ganz klassischen Raubüberfall handelte, um an Geld zu kommen. Die Beute wurde nie wieder gefunden – kein einziges Stück.
Daniel H. behauptete, er sei nach dem Überfall direkt nach Berlin gefahren und habe dort zwei Uhren verscherbelt – eine im Pfandhaus für 4. 000 Euro, die andere an einen Freund. Die Waffe habe er in Paris in einen Mülleimer geworfen.
Die restlichen Beutestücke habe er auf der Fahrt nach Berlin in einem Abfalleimer auf der Zugtoilette entsorgt. Alles sehr unglaubwürdige Einlassungen, die nicht zu belegen waren. Auch den Schuss im Treppenhaus schob er von sich: Er habe nur drohen wollen, dabei habe sich der Schuss aus Versehen gelöst. Die Aufnahmen der Überwachungskamera zeigten jedoch eindeutig, dass er eine typische Schusshaltung einnahm.
Ende März 2014 endete der Prozess. Das Gericht verurteilte Daniel H. wegen besonders schweren Raubes in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung sowie wegen Betrugs in zwei Fällen, Urkundenfälschung, versuchten Betrugs, veruntreuender Unterschlagung und vorsätzlichen Fahrens ohne Führerschein in zwei Fällen zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von sieben Jahren. Allein der Überfall auf das Auktionshaus brachte ihm sechseinhalb Jahre ein.
Christian Meinke hielt das Urteil für gerecht. Das Gericht habe sich viel Zeit genommen, sowohl seine Person als auch seine Verfehlungen von allen Seiten zu beleuchten. Daniel H. hat seine Strafe inzwischen längst verbüßt.
Was aus ihm geworden ist, weiß niemand. „Der Fall ist für uns abgeschlossen“, sagt Meinke.


