Eigentlich wollte ich nur Dressing machen. Ich griff nach der Olivenölflasche, wie ich es hundertmal getan hatte, und sah plötzlich den Aufkleber: „Natives Olivenöl extra.“ Klingt harmlos. Aber…

Eigentlich wollte ich nur Dressing machen. Ich griff nach der Olivenölflasche, wie ich es hundertmal getan hatte, und sah plötzlich den Aufkleber: „Natives Olivenöl extra.“ Klingt harmlos. Aber...

Kriege wurden um diese Frucht geführt. Könige verloren ihren Thron. Ein Saft diente buchstäblich als Währung. Und heute gießen die meisten Menschen ihn achtlos über ihren Salat, ohne zu ahnen, dass für dieses Öl einst Menschen gestorben sind.

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Die Geschichte beginnt nicht in Griechenland und nicht in Italien, wie man vermuten würde. Sie beginnt weiter östlich, in der Levante. Dort, im heutigen Syrien, Libanon und Palästina, wuchsen wilde Olivenbäume schon vor über 6000 Jahren. Knorrige, widerstandsfähige Bäume mit silbergrünen Blättern, die auf kargen Hängen gediehen, wo sonst fast nichts wachsen wollte.

Die Menschen aßen die Früchte zunächst roh. Bis irgendjemand entdeckte, dass man sie pressen konnte. Der Saft, der dabei herauskam, war etwas Besonderes. Er brannte in Lampen heller und sauberer als tierisches Fett.

Er machte die Haut geschmeidig. Er konservierte Nahrung. Und er schmeckte gut. Die ältesten Hinweise auf gepresstes Olivenöl stammen aus Ekron im heutigen Israel.

Archäologen fanden dort über 100 Ölpressen aus der Bronzezeit, alle auf engem Raum. Eine antike Fabrik. Und diese Fabrik produzierte für den Export, denn die Region erzeugte weit mehr Öl, als die lokale Bevölkerung verbrauchen konnte. Schon vor 5000 Jahren war Olivenöl kein einheitliches Produkt.

Grüne Oliven ergaben ein bitteres, scharfes Öl, das länger haltbar war. Schwarze, reife Oliven ergaben ein mildes, fruchtiges Öl, das besser schmeckte, aber schneller verdarb. Es gab Qualitätsstufen. Und wer die Unterschiede kannte, konnte höhere Preise verlangen.

Aber der Ort, der Olivenöl wirklich zur Grundlage einer Zivilisation machte, lag weiter westlich. Kreta wurde um 3500 vor Christus zum Zentrum der minoischen Kultur, und diese Kultur baute ihre gesamte Wirtschaft rund um den Olivenbaum auf. In den Palästen von Knossos und Phaistos fanden Archäologen riesige Vorratskammern, gefüllt mit hunderten von Tonkrügen, die einst Olivenöl enthielten. Manche fassten über 1000 Liter.

Die Minoer lagerten das Öl wie eine Zentralbank ihre Goldreserven. Es war ihr wichtigster Exportartikel, ihr Tauschmittel, ihr Reichtum. Sie entwickelten sogar eigene Schriftzeichen dafür. Die sogenannte Linearschrift enthält Symbole, die Ölmengen und Lieferungen festhielten.

Die älteste Buchhaltung Europas drehte sich um Olivenöl. Von Kreta aus segelten minoische Handelsschiffe nach Ägypten, nach Zypern, an die Küsten Kleinasiens. Überall tauschten sie Olivenöl gegen Kupfer, Zinn, Elfenbein und Edelsteine. Die Handelsrouten, die sie schufen, wurden zu den ersten Wirtschaftsnetzen des Mittelmeerraums.

Kreta saß am Knotenpunkt, kontrollierte den Fluss des flüssigen Goldes und wurde zur ersten Seemacht Europas. Dann brach die minoische Zivilisation zusammen. Um 1450 vor Christus, wahrscheinlich durch Naturkatastrophen und mykenische Eroberung, verschwand diese Kultur innerhalb weniger Generationen. Die Paläste lagen in Trümmern.

Aber die Olivenbäume standen noch. Das Wissen wanderte aufs griechische Festland. Für die Griechen war der Olivenbaum heilig. Der Gründungsmythos von Athen dreht sich um einen Wettstreit zwischen zwei Göttern.

Poseidon schlug mit seinem Dreizack auf den Felsen der Akropolis und ließ eine Salzwasserquelle entspringen. Athene stieß ihren Speer in die Erde, und dort, wo er auftraf, wuchs ein Olivenbaum. Die Athener entschieden sich für Athenes Geschenk. Sie stellten einen Baum über das Meer, über das Salz, über die rohe Macht des Ozeans.

Solon, der große athenische Gesetzgeber, erließ um 594 vor Christus ein Gesetz, das den Olivenbaum unter staatlichen Schutz stellte. Wer einen Olivenbaum fällte, der nicht auf seinem eigenen Grund stand, musste mit schweren Strafen rechnen. Und selbst auf dem eigenen Land durfte man pro Jahr nur eine begrenzte Anzahl fällen. Für einen Mann, der gleichzeitig die Schuldsklaverei abschaffte und die Verfassung reformierte, war der Schutz von Bäumen keine Nebensache.

Olivenbäume waren Staatsangelegenheit. Die Athener exportierten ihr Öl in verzierten Amphoren bis nach Südfrankreich und ans Schwarze Meer. Jede trug das Bildnis der Göttin Athene und eine Eule, das Wahrzeichen der Stadt. Eine der ersten Markenkampagnen der Geschichte.

Olivenöl durchdrang den gesamten griechischen Alltag. Athleten rieben sich vor dem Training damit ein, damit der Gegner beim Ringen keinen Halt fand. Hippokrates verschrieb es bei Hautkrankheiten und Entzündungen. Bräute wurden vor der Hochzeit gesalbt.

Bei Beerdigungen goss man Öl über die Grabstätten. Als die Perser 480 vor Christus Attika verwüsteten, brannten sie die Olivenhaine rund um Athen nieder. Ein gezielter wirtschaftlicher Angriff. Ohne Olivenbäume kein Öl, ohne Öl kein Wohlstand.

Der Legende nach trieb der heilige Olivenbaum auf der Akropolis am nächsten Tag einen neuen Zweig. Die Athener sahen darin ein Zeichen, dass ihre Stadt überleben würde. Sie behielten recht. Bei den olympischen Spielen gab es keine Goldmedaillen.

Die Sieger bekamen Amphoren voll Olivenöl aus den heiligen Hainen Athens. Ein Sieger im Stadionlauf konnte bis zu 70 Amphoren gewinnen, jede einzelne ein Vermögen wert. Olympiasieger wurden durch Olivenöl reich. Am anderen Ende des Mittelmeers war Olivenöl ebenfalls unverzichtbar, aber aus einem anderen Grund.

Die Pharaonen liebten das Öl. Das Problem: In Ägypten wuchsen so gut wie keine Olivenbäume. Das Niltal war perfekt für Weizen und Gerste, aber der Olivenbaum braucht steinigen Boden, trockene Sommer, milde Winter. Also importierten die Ägypter ihr Öl in gewaltigen Mengen.

Wofür? Nicht nur zum Kochen. Sie brauchten es für die Mumifizierung. Der Prozess, einen Leichnam für die Ewigkeit zu konservieren, erforderte große Mengen an Ölen und Harzen.

Olivenöl spielte eine zentrale Rolle, weil es konservierende Eigenschaften besaß und gleichzeitig als Trägerstoff für Duftstoffe diente. Wer in Ägypten ein angemessenes Begräbnis wollte, brauchte Olivenöl. Und wer keins hatte, wurde nicht ordentlich bestattet. Es war eine Frage von Tod und dem, was danach kam.

Und dann waren da die Phönizier, die genialsten Händler der antiken Welt. Sie verstanden etwas, das andere übersahen: Wer einen Olivenbaum pflanzt, investiert in die Zukunft. Ein Baum braucht 15 bis 20 Jahre, bis er vollen Ertrag bringt. Aber dann trägt er Früchte für Jahrhunderte.

Von Tyros, Sidon und Byblos aus segelten die Phönizier durchs Mittelmeer und brachten Olivenbäume an Orte, die vorher keine gekannt hatten: Nordafrika, Sizilien, Sardinien, die spanische Küste. Eine stille Kolonisierung durch Landwirtschaft, ohne Armeen, aber mit enormen wirtschaftlichen Folgen. Karthago, die mächtigste phönizische Kolonie, wurde selbst zu einem bedeutenden Produzenten. Einer ihrer Agrarschriftsteller, Mago, verfasste ein mehrbändiges Werk über Landwirtschaft.

Die Römer schätzten es so sehr, dass der Senat nach der Zerstörung Karthagos im Jahr 146 vor Christus die Übersetzung ins Lateinische anordnete. Es war das einzige karthagische Buch, das diesen Befehl erhielt. Alles andere sollte vernichtet werden. Aber die Anleitung zum Olivenanbau war zu wertvoll, um sie zu verbrennen.

Die Römer erbeuteten nicht nur Gold und Sklaven. Sie erbeuteten das landwirtschaftliche Wissen der Karthager und vor allem ihre Olivenhaine. Ab dem ersten Jahrhundert vor Christus wurde Olivenöl zur strategischen Ressource, vergleichbar mit dem, was Erdöl heute für moderne Volkswirtschaften ist. Die Römer kochten damit.

Sie wuschen sich damit, denn Seife war kaum verbreitet. Sie rieben sich mit Öl ein und schabten den Schmutz mit einem gebogenen Metallwerkzeug ab, dem Strigilis. Sie beleuchteten Häuser und Tempel mit Öllampen. Sie schmierten Maschinen und Waffen.

Olivenöl war buchstäblich der Schmierstoff ihrer Zivilisation. Rom importierte allein aus der Provinz Baetica, dem heutigen Andalusien, jedes Jahr Millionen von Litern. Jede Amphore war gestempelt. Die Stempel verrieten, wer das Öl produziert hatte, wer es kontrolliert hatte und wohin es geliefert werden sollte.

Ein Rückverfolgungssystem, das man in dieser Perfektion erst wieder im 20. Jahrhundert erfand. Und dann ein Detail, das verblüfft. Olivenölamphoren konnten nicht wiederverwendet werden.

Anders als Weinamphoren, die man ausspülen und neu befüllen konnte, sog sich der Ton mit Fett voll. Das Öl wurde ranzig, drang in die Poren ein, der Krug stank. Also warfen die Römer die leeren Amphoren weg. Millionen davon, an einen bestimmten Ort am Ufer des Tiber.

Über die Jahrhunderte wuchs dort ein Hügel aus zerbrochenen Tonscherben: der Monte Testaccio. Heute ist dieser Hügel 35 Meter hoch und hat einen Umfang von fast einem Kilometer. Er besteht aus schätzungsweise 25 Millionen Amphoren. Ein Müllberg als Denkmal für den Konsum einer ganzen Zivilisation.

Die Römer überließen die Ölversorgung nicht dem freien Markt. Wenn die Öltransporte ausblieben, gab es keine Beleuchtung, keine Körperpflege, keine funktionierende Infrastruktur. Also schuf der Staat die Annona, ein System der öffentlichen Versorgung, das auch Olivenöl an die Bevölkerung verteilte. Kaiser, die die Versorgung sicherstellten, waren beliebt.

Kaiser, die sie vernachlässigten, riskierten Aufstände. Auch die Legionäre erhielten Olivenöl als Teil ihrer täglichen Ration. Es diente als Nahrung, als Wundpflege, als Schutz gegen Kälte und Sonnenbrand. In den Provinzen pflanzten die Römer Olivenbäume, wo immer das Klima es zuließ.

Der Olivenanbau folgte den Legionen wie ein Schatten. Und wo der Baum gedieh, entstand dauerhafte Siedlung. Dann kam der Fall Roms. Im fünften Jahrhundert brach das weströmische Reich zusammen, und mit ihm zerfielen die Handelsrouten.

Die großen Plantagen produzierten weiter, aber niemand organisierte mehr die Logistik. Kein Annonasystem, keine Schiffsflotten, keine zentrale Verteilung. Der Olivenölhandel schrumpfte auf lokale Märkte. In weiten Teilen Europas verschwand das Öl fast vollständig aus dem Alltag.

Nördlich der Alpen wichen die Menschen auf Butter, Schmalz und tierische Fette aus. Die Trennlinie zwischen Butterkulturen und Ölkulturen, die Europa bis heute durchzieht, hat ihren Ursprung in genau dieser Phase. Das Byzantinische Reich hielt die Produktion aufrecht. Mönche in Klöstern von Südfrankreich bis Sizilien pflegten ihre Olivenhaine und bewahrten das Wissen über Anbau und Ernte durch die Jahrhunderte.

In den orthodoxen Kirchen blieb Olivenöl zentraler Bestandteil der Liturgie. Die Salbung bei der Taufe, bei der Priesterweihe, bei der Krankensalbung. Ohne Olivenöl kein Gottesdienst. Die entscheidende Wende kam im 8.

Jahrhundert, von einer Seite, die man nicht erwartet hätte. Die Araber eroberten die iberische Halbinsel und brachten eine landwirtschaftliche Revolution mit: Bewässerungstechnik, neue Anbaumethoden, ein tiefes Verständnis für den Olivenbaum. Al-Andalus wurde zum Zentrum einer neuen Blütezeit. Die Araber legten systematisch Haine an, verbesserten die Pressentechnik und schufen Bewässerungssysteme, die trockenste Regionen in fruchtbares Ackerland verwandelten.

Einige dieser Kanäle funktionieren bis heute. Im Koran gilt der Olivenbaum als gesegnet. Der Prophet Mohammed soll gesagt haben, man solle Olivenöl essen und sich damit einreiben, denn es stamme von einem gesegneten Baum. Die Region um Córdoba, Jaén und Sevilla entwickelte sich zu dem Zentrum, das sie bis heute geblieben ist.

Als die christlichen Königreiche die Halbinsel zurückeroberten, übernahmen sie die arabischen Haine und Anbautechniken gleich mit. Die Bäume standen ja noch, und die neuen Herrscher wussten, was sie an ihnen hatten. Kastilische und aragonesische Könige förderten den Anbau aktiv, weil die Steuereinnahmen aus dem Ölhandel ihre Kriegskassen füllten. 1492 segelte Kolumbus nach Westen.

An Bord seiner Schiffe befanden sich neben Proviant und Waffen auch Olivensetzlinge. Die Spanier brachten den Olivenbaum nach Mexiko, Peru und Kalifornien. Die Bäume brauchten Jahrzehnte, um in der fremden Erde Fuß zu fassen. Manche, die Franziskanermönche im 18.

Jahrhundert pflanzten, stehen noch heute und tragen Früchte. Aber der Anbau verbreitete sich über die halbe Welt, ohne je die Dominanz des Mittelmeerraums zu brechen. Im 19. Jahrhundert kam die Industrialisierung.

Die alten Steinmühlen und Holzpressen wichen hydraulischen Pressen und maschinellen Zentrifugen. Ein einzelner Betrieb konnte plötzlich so viel Öl produzieren wie früher ein ganzes Dorf. Die Preise fielen. Olivenöl, jahrtausendelang ein kostbares Gut, wurde zum Massenprodukt.

Mit dem Massenmarkt kam ein Problem, das die antike Welt nicht gekannt hatte: Fälschung. Händler mischten billiges Sonnenblumen-, Soja- oder Rapsöl unter und verkauften die Mischung als reines Olivenöl. In den 90er Jahren deckten Ermittler in Italien groß angelegte Betrugsnetzwerke auf, bei denen hunderte Millionen Liter gefälschtes Öl auf den Markt gekommen waren. Die italienische Mafia war tief in dieses Geschäft verstrickt.

Es war lukrativer als Drogenhandel, und die Strafen waren deutlich milder. Ein erheblicher Teil des als italienisch verkauften Öls stammte in Wirklichkeit aus Spanien, Tunesien oder der Türkei und wurde nur in Italien umgefüllt und umetikettiert. Wenn man darüber nachdenkt, hat sich in 5000 Jahren erstaunlich wenig verändert. Die Minoer stempelten ihre Amphoren, um die Herkunft zu garantieren.

Die Römer hatten ihr Rückverfolgungssystem. Und heute streiten Behörden, Produzenten und Verbraucherschützer darüber, ob das, was auf dem Etikett steht, auch wirklich in der Flasche ist. Heute produziert Spanien rund die Hälfte des gesamten Olivenöls weltweit. Die Provinz Jaén in Andalusien allein erzeugt mehr als ganz Griechenland und Italien zusammen.

60 Millionen Olivenbäume stehen dort in endlosen Reihen, von Horizont zu Horizont. Riesige Rüttelmaschinen umklammern die Stämme und schütteln die Oliven in Auffangnetze. In einer Nacht erledigt eine solche Maschine die Arbeit von 50 Handpflückern. Gleichzeitig setzen kleine Produzenten in Griechenland, Kroatien, der Türkei und Tunesien auf handverlesene Oliven und traditionelle Pressung.

Auf der Insel Istrien gibt es Produzenten, die weniger als 1000 Liter pro Jahr herstellen und damit Preise gewinnen, die sonst nur an Großbetriebe gehen. Es ist dieselbe Spannung wie seit der Antike. Masse gegen Qualität. Industrie gegen Handwerk.

In den 50er Jahren untersuchte der amerikanische Physiologe Ancel Keys die Ernährungsgewohnheiten in sieben Ländern und stellte fest, dass die Menschen auf Kreta und in Süditalien deutlich seltener an Herzkrankheiten starben als Amerikaner oder Nordeuropäer. Der auffälligste Unterschied: Olivenöl. Keys’ Sieben-Länder-Studie begründete das Konzept der Mittelmeerdiät und machte Olivenöl vom regionalen Grundnahrungsmittel zum globalen Gesundheitsprodukt. Und dann ist da der Klimawandel.

In den Erntejahren 2022 und 2023 brachen die Erträge in Spanien um fast die Hälfte ein, weil eine historische Dürre die Bäume austrocknete. Die Preise verdoppelten sich innerhalb eines Jahres. Der Olivenbaum, jahrtausendelang eines der widerstandsfähigsten Gewächse des Mittelmeerraums, stößt an seine Grenzen. 5000 Jahre.

So lange begleitet der Olivenbaum die Menschheit. Ganze Zivilisationen sind aufgestiegen und untergegangen, aber der Baum steht immer noch. Auf Kreta, in der Nähe des Dorfes Vouves, steht ein Olivenbaum, der nach Schätzungen über 3000 Jahre alt ist. Er trägt immer noch Früchte.

Dieser Baum war schon alt, als die klassische griechische Kultur ihren Höhepunkt erreichte. Er überlebte die Römer, die Byzantiner, die Venezianer und die Osmanen. Er steht dort knorrig und zerklüftet und produziert jedes Jahr Oliven, so wie er es seit der Bronzezeit tut.